Viaggio in Islanda

Bei Manuskripten beachte... E-Mail
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Informationen für Autoren - Informationen für Autoren
Geschrieben von: yourliterature   
Sonntag, den 12. Juni 2011 um 14:27 Uhr

Ein Autor, der sein Manuskript einem Verlag anbieten möchte, tut gut daran, sich an einige Regeln zu halten. Was in den meisten Fällen zu einer Absage führt, ist das unaufgeforderte Einsenden von kompletten Manuskripten. Wie aber gibt man sein Manuskript ab, damit es eine Chance hat? Zunächst gilt es herauszufinden, welche Verlage ein grundsätzliches Interesse an Ihrem Manuskript haben könnten. Verlage, die sich auf Krimis spezialisiert haben, können Sie gleich aus Ihrer Liste streichen, wenn Sie ein Abenteuerbuch für Kinder geschrieben haben. Suchen Sie sich aus unserer Verlagsliste diejenigen aus, die Bücher ähnlichen Inhalts verlegen, wie das Ihre. Natürlich dürfen Sie Ihr Manuskript an so viele Verlage schicken, wie sie wollen. Sie sind ja noch an nichts gebunden.

 

Das Manuskript muss immer einseitig ausgedruckt und verschickt werden. Ideal snd 30 Zeilen pro Seite à 60 Zeichen (mit Leerzeichen!) pro Zeile bei 1,5 Zeilenabstand. Dieser Formatierung etspricht z.B. die Schriftart Courier New, 12 Pkt.

Beim Schreiben orientiere Dich an den fünf großen "W": wer, was, wann, wo, warum.

Schon der Anfang einer Erzählung muss fesseln, die Spannung sollte möglichst mit dem ersten Satz beginnen, also: ein Ereignis ankündigen, eine Erwartung schaffen, den Leser zum Weiterlesen verführen.

Überflüssiges streichen. Was weder die Handlung vorwärts treibt noch die Geschichte würzt, ist überflüssig, es sollte gnadenlos gestrichen werden. Ein Autor sollte nicht ins "Schwafeln" geraten.

Recherchen, die Wochen und Monate dauern können, sind notwendig, wenn man über Dinge schreiben will, die man nur flüchtig kennt.

Statt Substantive mehr Verben (nicht: im Besitz sein, sondern: besitzen) und nicht zu viele Adjektive verwenden. Adjektive sind nur dann richtig, wenn auch das Gegenteil einen Sinn ergibt: echter Schmuck – unechter Schmuck. Es gibt aber keinen echten Sommer ...

Vermieden werden sollen Schachtelsätze/Bandwurmsätze, Wiederholungen, Ausrufezeichen und Modewörter.

Sparsam mit Fremdwörtern umgehen – ausgenommen, sie sind fest eingebürgert, verständlich und nicht durch deutsche Wörter zu ersetzen.
Keine abgenutzten Redensarten wiedergeben (vom Regen in die Traufe kommen, kapitaler Hirsch ...)

Im Text (dem Leser) Fragen zu stellen ist nicht sinnvoll, wörtliche Rede und gedachte Monologe natürlich ausgenommen.

Nicht verkrampft nach Wörtern suchen. Es gibt nur eine deutsche Sprache, und man sollte sich nicht allzu weit vom Sprechdeutsch entfernen, nicht "gewollt" originell schreiben.
Den eigenen Text immer wieder – sich selbst – laut vorlesen.

 

Vor dem Versand des Manuskiptes sollte beachtet werden, dass jeder Computer ein Rechtschreibprogramm hat. Also sollte sie auch benutzt werden. Titelung und Seitenzahlen nicht vergessen. Die Seiten lose in eine Mappe Hülle legen, nicht in Ordnern abheften. Das Anschreiben sollte höflich, kurz und bündig sein, keine Lobhudelei, persönliche Bemerkungen und Manuskripterklärungen enthalten.
Die Vita ist sachlich abzufassen und sollte eine Seite nicht überschreiten: wann geboren, eventuell der Beruf, ob, wo und wann bereits veröffentlicht wurde. Langatmigen Aufzählungen sollten vermieden werden, stattdessen lieber kurz und knapp. Bei Buchveröffentlichungen z.B. wann und wo. Wenn ein Verlag mehr wissen möchte, fragt er nach. Wenn ein Ansprechpartner namentlich bekannt ist und er bereits im Adressfeld vermerkt wurde, dann sollte man ihn auch ansprechen und nicht "Sehr geehrte Damen und Herren" schreiben. Rückporto nicht vergessen, sofern man das Manuskript wieder zurückerhalten möchte. Roman-Manuskripten noch ein Inhaltsverzeichnis beigelegen und ein kurzes Exposé. Auch hier kurz fassen, nur den Inhalt sachlich auf einer Seite wiedergeben ohne persönliche Anmerkungen. Die Anzahl der Manuskriptseiten des vollständigen Romans vermerken. Nur Disketten schicken, wenn es ausdrücklich gewünscht wird. Gleiches gilt für per E-Mail zugesandte Manuskripte. Sie werden ungelesen gelöscht.

Übersicht:

Das sollte die Autorenvita enthalten:

  • Name, Geburtsdatum und Kontaktdaten
  • Ein kurzer tabellarischer Lebenslauf
  • Die wichtigsten Stationen Ihres Werdegangs als Autor (bzw. wenn Sie Quereinsteiger sind, Ihre vorherigen beruflichen Werdegang).
  • Aufzählung bisheriger Veröffentlichungen

Das sollte Ihr Exposé enthalten:

  • Arbeitstitel
    Den Buchtitel und evtl. Untertitel (die ebenso gründlich erarbeitet sein sollten, wie das ganze Buch)
  • Das Genre
    Handelt es sich um einen Roman, einen Krimi oder ein Fach- oder Sachbuch?
  • Die Inhaltsangabe
    Hier können Sie zeigen, was Sie können und das Interesse des Lektors gewinnen. Knapp und spannend den Handlungsstrang darstellen, den Weg zum Wende- oder Höhepunkt sowie die Auflösung. Ebenso gehört hier die Vorstellung des Helden (oder der Heldin) Ihrer Story sowie weiterer Figuren hinein, deren Charaktere Sie mit präzisen Formulierungen beschreiben. Erläutern Sie, welche Rolle, diese im Manuskript übernehmen. Eine Kapitelübersicht kann ebenfalls nicht schaden.
  • Weshalb dieses Buch gelesen werden wird:
    Erklären Sie überzeugend, weshalb Sie dieses Buch mit genau diesem Thema, auf genau diese Weise geschrieben haben. Und weshalb Sie sicher sind, dass andere Menschen dieses Thema genauso brennend interessiert wie Sie. Liefern Sie schlagkräftige Argumente für Ihr Buch, besonders dann, wenn es schon ähnliche Bücher auf dem Markt gibt. Was unterscheidet Ihre Story von anderen?

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 12. Juni 2011 um 15:10 Uhr
 

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