| Der Tod des Vogels |
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| Belletristik - Lyrik |
| Geschrieben von: homo litteratus |
| Freitag, den 07. Oktober 2011 um 18:39 Uhr |
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Frei schwingen die Flügel durch die Lüfte.
Die Federn flattern sanft im Windeshauch.
Die Sinne erregt durch morgendliche Düfte.
Am Horizont zieht auf der erste Rauch.
Die Landschaft glänzt in betautem Grün.
Die Bäume wiegen leicht im Wind.
Schon sieht man erste Blumen blüh'n.
Und irgendwo, da schreit ein Kind.
Schrill erklingt die Stimme über's Land
Und ruft dem Vogel laut entgegen:
Dünn ist des Lebens kurzes Band.
Hab' Acht und sei nicht zu verwegen.
Ein Haus sich aus der Landschaft hebt.
Des Kindes Stimme leis' verklingt.
Das Fenster plötzlich dunpf erbebt.
Der Vogel schwer zu Boden sinkt.
Der kleine Körper heftig zittert.
Die Flügel hängen müd' und schwach.
Gen Himmel Augen seh'n verbittert.
Er weiß, bald ist er nicht mehr wach.
Nie wieder singt er frohe Lieder.
Nie wieder küsst der Wind den Bauch.
Dann sinkt das kleine Köpfchen nieder.
Adieu, du zarter Lebenshauch.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. Oktober 2011 um 18:45 Uhr |
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